Italien (Italia / I)Eine schöne Strecke geht durch das Alpen-Tal des Flusses Felle in Friaul. Südlich davon in Venetien und der Po-Ebene trifft man auf Flachland, dessen Durchquerung nur wenig Reiz bietet. Auch die Fahrt an der Adria-Küste entlang durch die Touristenhochburgen ist recht eintönig und ideal zum Kilometerfressen, zumal es an der Küste im Gegensatz zum Landesinneren recht flach ist.
Eine besondere Herausforderung ist eine Tagestour zur 745m hoch gelegenen Burg von San Marino (RSM). Das Gepäck lässt man am besten auf einem Campingplatz an der Küste, da der Weg dorthin recht steil verläuft.

"Da oben liegt San Marino!"
Von dort oben kann man eine herrliche Aussicht genießen.

Herrliche Aussicht von der Burg
Nicht ganz so viel Fernsicht bringt dagegen die Strada Panoramica nördlich von Pésaro, die im Gegensatz zur Landstraße sehr steil und kurvig verläuft.
Italiener sind freundlich, hilfsbereit und immer zum Scherzen aufgelegt. Die meisten Italiener haben nur wenig Fremdsprachenkenntnisse. Es empfiehlt sich ein paar Brocken Italienisch zu lernen. Bei Unterhaltungen mit Italienern sollte man niemals das Wort "Mafia" in den Mund nehmen.
In Italien gibt es nur wenig Radwege. Hauptverkehrsstraßen haben jedoch Randstreifen, die gut befahrbar sind. Diese fehlen jedoch bei Nebenstraßen, welche zudem extrem schmal sind. In den Ortschaften verlangen die zahlreichen Mofas den Radfahrern besondere Konzentration ab.
An Tankstellen gibt es nur Motoröl zu kaufen, was manchmal zu Versorgungsengpässen führen kann, da man in den Ortschaften die recht kleinen Geschäfte häufig übersieht.
In Italien sollte man besondere Vorsichtsmaßnahmen gegen Diebstahl treffen. (Beim Einkaufen das Fahrrad anketten und keine leicht abnehmbaren Teile am Fahrrad lassen! Wenn man zu zweit ist, kauft am besten nur einer ein.) Die Zutritts-Ausweise werden auf manchen Campingplätzen mit aufkopiertem Pass-Bild ausgestellt, was bei nur einer Übernachtung natürlich verhältnismäßig stark aufhält.